Julisonne

Die S-Bahn mag mich wohl nicht

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Ich mache mein FOS-Praktikum bei Frauenobdach in der Nähe vom Hauptbahnnhof.

Alle zwei Wochen arbeite ich dort und fahre somit genau 30 Minuten S-Bahn.

Normalerweise ist es ein halbe Stunde, wenn die S-Bahn denn mal normal fährt. Ich habe es letzte Woche gerade zweimal geschafft nach Fahrplan pünktlich zu Hause anzukommen.

An den restlichen neun Tagen gab es Probleme bei der Bahn.

Im Radio habe ich schon am Vortag gehört, es solle wieder gestreikt werden ab halb neun. Toll, meine S-Bahn fährt um 8.22 Uhr. Soll ich jetzt eine S-Bahn früher nehmen und auf Nummer sicher gehn oder doch lieber länger schlafen. Am zweiten Arbeitstag wollte ich dann doch nicht zu spät kommen und hab lieber die raren Geschäfte am Hauptbahnhof aufgesucht.

Der nächste Tag war okay, ein paar Minuten zu spät, aber das ist normal. Bis wir dann wiedermal am Westkreuz stehen geblieben sind. Dort hab ich noch nicht einmal die Hälfte der Fahrt hinter mir. Warten…warten. „Liebe Fahrgäste. Wegen einer Weichenstörung am Ostbahnhof endet dieser Zug bereits in Pasing und wir bitten sie entweder hier auszusteigen oder eine Station weiterzufahren und dort umzusteigen.“ Toll, steig ich eben aus und warte auf die nächste S-Bahn, die dann hoffentlich fährt. War doch zu kalt draußen. Da bin ich wieder eingestiegen und nach dem Umsteigen in Pasing ging die Fahrt normal, aber ohne Sitzplatz weiter.

Nach noch ein paar Streiks und kleinen Behinderungen kam der Hammer in der nächsten Woche am Mittwoch.
Wir durften früher gehn, ich bin noch kurz was besorgen gegangen und dann schnell zur S-Bahn, damit ich es rechtzeitig schaffe. Ich hab mich schon gefreut früh zu Hause zu sein, aber … zu früh gefreut.
Keine S-Bahn fährt in Richtung Pasing.Wir sollen auf die Tram 19 umsteigen.

Mit meiner Freundin, die mit mir Praktikum macht, haben wir die Tram gesucht. Natürlich sind alle Stationen an der gleichen Stelle, nur unsere nicht. Noch ein rießen Umweg gelaufen und dann rein in die Tram. Nach der zweiten Station war diese überfüllt, sodass weder jemand rein noch raus konnte.
Alle dachten, dass es in Pasing normal mit den S-Bahnen weiter geht. Aber dort war der Schaden. Über meinen Bruder, der auch in Pasing stecken geblieben ist, habe ich erfahren, dass in Pasing ein Baukran auf die Oberleitungen gekracht ist und dort garnichts mehr ging. Komplette Verkehrsbehinderungen durch Busse, Trambahnen, Taxis und Autos.
Gott sei Dank haben wir eine so liebe Mama, die uns in Pasing abgeholt hat und wir nach fast drei Stunden, anstatt einer halben Stunde, dann zu Hause angekommen sind.
Es war trotzdem ein schönes Erlebnis 😀

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